Westerngitarren



Die Westerngitarre ist nicht nur bei Folk- oder Bluesmusikern beliebt, sondern auch bei den Rhythmusgitarristen. Sie wird zum Beispiel sehr gern bei Unplugged-Auftritten eingesetzt, denn sie klingt einfach kerniger und brillanter.

Die Westerngitarre ist nicht nur bei Folk- oder Bluesmusikern beliebt

Zugleich ist sie ein sehr dynamisches Instrument, was aufgrund der recht hohen Spannung der Saiten zu Stande kommt. Die Westerngitarre zeichnet sich dadurch aus, dass sie mit Stahlsaiten bezogen ist und nicht mit Nylon-Saiten, wie andere Akustik-Gitarren. Für einen Anfänger ist es daher häufig schwerer, zuerst die Westerngitarre zu spielen, denn er benötigt etwas mehr Kraft in der Greifhand.

Woher kommt die Westerngitarre?
Die Westerngitarre wurde von Christian Frederik Martin erfunden. Er wechselte zum Beispiel von Darm- auf Stahlsaiten und verlieh der Westerngitarre so den für sie heute noch typischen Klang. Die Gitarre wurde so lauter und konnte sich bald in der Westernszene durchsetzen.


Wie wird die Westerngitarre gespielt?
Wie eine andere Gitarre auch kann die Westerngitarre mit Plektrum gespielt werden oder sie wird mit den Fingern gezupft. Entscheidend für die Spielweise ist der Musikstil und die gefragte Anwendung. Beliebt ist die Westerngitarre auch für das Slide-Spiel, bei dem ein kleines Stahlrohr über die Finger der Greifhand gestreift wird. Damit lassen sich der Gitarre völlig neue Töne entlocken.

Schon der Korpus einer Sorte von Westerngitarre ist auffällig. Er wird an der unteren Seite des Instruments am Griffbrett weitergeführt und zwar direkt ab dem 12. Bund. Um den 17. Bund kommt der Korpus dann aber wieder in die ursprüngliche Form einer Acht, wie für eine akustische Gitarre üblich, zurück. Dabei beschreibt der Korpus eine viertel Kreis. Wichtig ist diese Bauart für das Spielen von höheren Lagen. Hier ein Shop mit großer Auswahl an Westerngitarren

Es gibt zudem Westerngitarren, deren Korpus aus Blech gefertigt ist. Dabei sind die so genannten Slide-Gitarren extra dafür ausgelegt, mit einem Bottleneck gespielt zu werden, also mit dem bereits erwähnten Röhrchen aus Stahl oder Messing. Solch eine Gitarre wird häufig von Bluesspielern eingesetzt.

Wer einen Gesamtsound mit viel Volumen erreichen möchte, sollte zu einer Jumbo-Gitarre greifen. Außerdem gibt es Modelle, die extra für die Anwendung auf einer Bühne gemacht wurden, sie besitzen Sustainblöcke im Korpus und ein Tonabnehmersystem. Damit sind diese Gitarren gegen die gefürchtete Rückkopplung unempfindlich. Denn normalerweise neigt die Westerngitarre zur Rückkopplung, was durch ihre Bauart bedingt ist.

Spezielles Zubehör
Gitarristen finden immer etwas, das sie als Zubehör unbedingt brauchen. So gibt es verschiedene Plektren, es werden Gurte für die Gitarren angeboten. Für Spieler der Westerngitarre sind die genannten Bottlenecks und die Kapodaster die wichtigsten Zubehörteile.

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